Über den Wolken von Meran

Dass sich entspanntes Wandern in Südtirol perfekt mit einem Genussurlaub verbinden lässt, zeigt sich in den Höhen über Meran. Der kleine Ort Verdins, kurz oberhalb von Schenna, bietet eine optimale Ausgangslage für ausgedehnte Touren, kleine Rundwanderungen oder auch leichte Spaziergänge. Dieses Wanderparadies hat für Jedermann Möglichkeiten parat, um für ein paar Tage auszusteigen und die Seele baumeln zu lassen. Wir haben das Osterfest 2014 hier oben verbracht und ein paar schöne Tage und  Wanderungen genießen dürfen.

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Wer Wert auf Komfort und eine äußerst nette familiäre Betreuung legt, der ist im 4-Sterne-Hotel Fürstenhof in Schenna-Verdins bestens aufgehoben. Evi und Walter Dosser mit ihren Kindern und ihrem Team kennen die Bedürfnisse ihrer Gäste seit vielen Jahren aus dem Effeff und verwöhnen diese nicht nur mit kulinarischen Gaumenfreuden sondern auch mit guten Tipps, wenn es ums Wandern geht.  „Urlaubsgenuss vom Feinsten“ sind hier keine leeren Worthülsen sondern gelebte Philosophie der Hoteliersfamilie.  Abschalten und genießen lautet die Devise – und hier gelingt dies vortrefflich.

Verdins4_2014B3Als Wandereinstieg empfiehlt sich der Schenner Waalweg, der direkt oberhalb der Kirche beginnt und sich vom Hasenegg vorbei an der Seilbahn Taser bis hin nach Schenna erstreckt. Flankiert von zahlreichen Höfen, die zur Einkehr laden, erstreckt sich die Route bis nach Schenna. Wir haben die Tour übers Hasenegg hinauf zur Taser-Bergstation gewählt. Alle Wege sind bestens ausgeschildert und mit Zeitangaben versehen.

Verdins4_2014B4Eine anspruchsvolle Tour ist die Route hinauf zur Grube am Fuße des Hirzer. Mit der Seilbahn Verdins geht es bis zur Bergstation. Weiter mit dem Sessellift Tall-Grube bis auf 1800 Meter. In diesem Jahr war die Südseite der Alpen mit reichlich Schnee gesegnet, was sich hier in dieser Höhe mit verschneiten Hängen und Wanderwegen auch noch Mitte April widerspiegelte. Die Route 7B hinüber nach Videgg hat sich teilweise als alpine Herausforderung offenbart. Umgestürzte Bäume und eine von Schnee zugeschüttete Brücke gaben uns den gewissen Adrenalinkick an einigen Passagen. Für Entspannung sorgte die Einkehr beim Hiaslbauer. Ein Muß auf dieser Strecke! Zurück ging es über Lahner und Pixner wieder direkt zur Talstation der Verdinser Seilbahn.

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Ein perfekter Kurzurlaub für den optimalen Ausstieg auf Zeit!